Archiv der Kategorie ‘Aquarium Tiere‘

Leben im Aquarium: Der Zebrakrebs

Donnerstag, den 25. März 2010

Zebrakrebse, oft auch Tigerkrebse genannt, gehören zu den größeren Wirbellosen: Die interessanten Tiere mit der auffälligen Streifen-Färbung können bis zum 20 Zentimeter Länge erreichen! Dementsprechend groß muss das Zuhause für die großen Krebse sein: Empfohlen werden Aquarien mit mehr als 120 Litern für ein Paar.

Zwar ist der Zebrakrebs kein großer Gräber, dennoch sollte der Bodengrund des Aquariums aus flachen Kieselsteinen bestehen, die der Krebs auf der Futtersuche umschichten kann. Wichtig sind auch viele Versteckplätze in Form von Ton- und Plastikröhren, Naturstein oder Ziegelaufbauten. Der Zebrakrebs ist vorwiegend dämmerungs- bis nachtaktiv und sucht tagsüber meistens einen derartigen Unterschlupf auf. Darum sollte auch von zu heller Aquarienbeleuchtung abgesehen werden.

Bei ausreichendem Nahrungsangebot sind Zebrakrebse sehr friedliche Tiere. Erwachsene Krebse kann man so durchaus mit Zwerggarnelen und unaufdringlichen Kleinfischen vergesellschaften. Ein Besatz mit bodenorientierten Fischen ist zu vermeiden,Schnecken werden meistens als Nahrung angesehen.

Ihr seht: Zebrakrebse sind nicht nur wunderschöne, sondern auch verträgliche Tiere.

Asiatische Körbchenmuscheln – die kleinen Bio-Klärwerke

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Die asiatische Körbchenmuschel ist eine der langlebensten Muschelarten: Bis zu 10 Jahre lang bereichern die kleinen, bis zu 4 cm großen Muscheln das Aquarium! Die Körbchenmuscheln ernähren sich von feinsten Futterpartikeln, die sie aus dem Wasser filtrieren. Dazu gehören Kleinstlebewesen, Schwebealgen und anderes organisches Material. Während im Gartenteich meist ausreichend Nahrung vorhanden ist, muss im Aquarium unter Umständen zugefüttert werden. Geeignet sind hier aufgelöste Futtertabletten, Protogen-Granulat oder auch eine kleine Dosis Hefe- bzw. Milchsuspension.

Die asiatische Körbchenmuschel ist hinsichtlich der Wasserwerte nicht besonders anspruchsvoll, sieht man einmal von ihrem Sauerstoffbedarf ab. Im Aquarium ist eine ausreichende Sauerstoffversorgung in Form eines mechanischen oder luftbetriebenen Filters beziehungsweise einer Belüftung in der Regel nötig. Wasserwechsel in mehrwöchigen Abständen sind angebracht.
Im Gartenteich wird der nötige Sauersstoffanteil meist durch die große Oberfläche oder Wasserbewegung gewährleistet. Als Bodengrund eignet sich Sand oder grober Kies, in den die Muscheln sich eingraben können. Sie wandern auch am Boden entlang und suchen sich ihre passende Stelle. Pflanzen werden nicht beachtet. Dabei sind sie noch besonders verträglich: Sie lassen sich mit Garnelen, Schnecken und auch kleinen Friedfischen vergesellschaften. Oft ist es gerade dieser zusätzliche Besatz, der durch seinen Stoffwechsel für ein ausreichendes Nahrungsangebot bei den Muscheln sorgt.

Dabei sind Körbchenmuscheln kleine Bio-Klärwerke, die Wassertrübungen erheblich reduzieren können. Wer sie im Gartenteich oder im Aquarium einsetzt, sollte daran denken, dass sie als invasive Art nichts in natürlichen Gewässern zu suchen haben!

Wenn die Flossenträger einmal kränkeln

Freitag, den 19. Februar 2010

Oft werde ich gefragt, ob man mit Fischen auch zum Tierarzt gehen kann. Nun – sicherlich gibt es einige auf Fische spezialisierte Tierärzte. Allerdings stellt sich hier die Frage, in wieweit diese bei Goldfischen und Welsen oder gar Garnelen überhaupt helfen können…

Kränkeln die Fische plötzlich, sind nicht selten Parasiten der Grund. Gerade bei einer häufig wechselnden Population oder wenn man neue Fische integriert hat, ist die Gefahr von Würmern und Pilzen sehr hoch. Hier gibt es verschiedene Mittelchen, mit denen man einen Befall vorbeugen oder behandeln kann: Sera med Professional Tremazol Arzneimittel für Zierfische beispielsweise bekämpft verschiedene Wurmarten im Wasser, Sera Baktopur Arzneimittel bekämpft bakterielle Erkrankungen wie Flossenfäule, Sera Costapur Arzneimittel für Zierfische ist die Wahl bei Ausbruch der Weiße-Pünktchen-Krankheit, die durch den Ichthyo-Erreger hervorgerufen wird. Wer bei hohem Infektionsdruck vorbeugen will, kann auf Sera costa med F Desinfektions- und Heilmittel zurückgreifen.

Das Gute in allen Fällen: Die Arzneimittel kosten nicht viel und sind frei verkäuflich und/oder im Internet erhältlich. Ich konnte damit bisher fast immer alle Wehwehchen bei meinen Flossenträgern heilen!

Das richtige Futter für Krebse und Garnelen

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Vor kurzem erst hatten wir Euch Garnelen und Zwergflusskrebse als Aquarienbewohner vorgestellt. Nun geht es an die Versorgung. Was fressen diese Wirbellosen denn überhaupt?

Jedes Tier hat hier seine eigenen Vorlieben. Viele Garnelenarten lieben zum Beispiel zerdrückte Erbsen und überbrühte Spinatblätter, die meisten Krebsarten bedienen sich am normalen Pellet-Futter für Fische. Dennoch reichen die Futterbestandteile des handelsüblichen Fischfutters selten für eine Gesunderhaltung der Wirbellosen aus, Farbverlust, ein weicher Panzer und eine gestörte Fruchtbarkeit sind die Folge. Das ist kein Wunder: Garnelen und Kleinkrebse sind G in der Regel Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf pflanzlicher Kost. Der natürliche Speiseplan enthält neben Algen auch tierisches Plankton, Detritus wie abgestorbene Pflanzenteile und verrottendes Laub und sogar Aas. Diese Nährstoffe kann das handelsübliche Fischfutter nicth bieten.

Darum empfielt sich auf jeden Fall ein spezielles Garnelen- oder Krebsfutter, um die Farbechtheit der Tiere zu bewahren und ihnen ein optimales Wachstum zu schenken. Ein hoher Celluloseanteil wie in in den JBL NovoPrawn Futterperlen sorgt für einen stabilen Citinpanzer. Ein besonderer Leckerbissen für Garnelen sind Seemandelblätter, zudem eine Vorbeugung gegen Laichverpilzung und Pilzerkrankungen der Tiere. Reich an Spurenelementen sind auch Algenblätter! Es gibt sogar Babynahrung für Garnelen: Auf die besonderen Anforderungen der heranwachsenden Wirbellosen geht das CrustaGran Baby-Futter ein.

Auch für Krebse gibt es eine ausgewogene Fertignahrung: Spezielles Krebsfutter wie Sera Crabs Natural Hauptfutter und JBL NovoCrabs Futterchips sorgen für eine geregelte Häutungsaktivität und Fruchtbarkeit, ohne das Wasser unnötig zu belasten.

Ihr verliert bei dieser Auswahl langsam den Überblick? Kein Wunder… Das richtige Futter ist aber relativ leicht gefunden. Analysiert die Bedürfnisse Euer Wirbellosen-Population genau und mixt Euch “Euer” Futter einfach aus den verschiedenen Sorten zusammen.

Viel Erfolg!

Aquarienbewohner live: Farben-Zwergflusskrebs

Montag, den 15. Februar 2010

Farben-Zwergflusskrebse sind wunderschöne Lebewesen und mit ihren besonderen Farben eine exotische Bereicherung für jedes Aquarium. Dabei sind die Tierchen aber mehr als nur schön anzusehen – bei der falschen Haltung können sie andere Aquarienbewohner im wahrsten Sinne des Wortes terrorisieren!

Die kleinen Krustentiere zeigen kaum Interesse für den Bodengrund, auch sehen sie Wasserpflanzen nicht als Nahrung an. Diese sind für sie eher eine Kletterhilfe, für die Krebse kann es kaum hoch genug hinaus gehen! Darum sollte das Krebs-Aquarium auch möglicht gut abgesichert sein – selbst eine kleine Öffnung zur Fütterung oder für das Heizstabkabel, Filterzu- und -ablauf wird von den Krebsen gefunden und zur Flucht genutzt.

Entsprechend unkompliziert ist ihre Haltung – allerdings sehen sie deckellose Kleinschnecken durchaus als Nahrung an.Auch eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen kann zu Verlusten führen. Kleine friedliche Beifische sind eher geeignet, wenn es der Krebsnachwuchs dann auch schwerer hat, heranzuwachsen. Eine Haltung gemeinsam mit anderen Cambarellus-Arten sollte vermieden werden, um zufällige Kreuzungen auszuschließen.

Dennoch: Farben-Zwergflusskrebse sind wunderschöne Aquarienbewohner, die bei richtiger Haltung ein jedes Mini-Ökosystem bereichert. In der freien Natur sollten sie dennoch nicht ausgesetzt werden… ;)

Garnelen: Gemeinsam ist es schöner!

Freitag, den 12. Februar 2010

Garnelen erfreuen sich aufgrund ihrer Farbvielfalt und Lebhaftigkeit bei Aquarianern zunehmender Beliebtheit. Sie können in Aquarien mit mehreren Garnelenarten oder mit Fischen gehalten werden. Jedoch sollte man die Mitbewohner für die zierlichen und agilen Tiere gezielt aussuchen.

„Generell können die meisten Garnelenarten untereinander vergesellschaftet werden“, erklärt Carsten Logemann, Autor der „Garnelenfibel“ (Dähne Verlag). „Man sollte allerdings darauf achten, dass die Garnelen zusammenpassen, sich aber nicht untereinander kreuzen. Sonst besteht die Gefahr, dass farblose Kreuzungen entstehen“, so der Autor. Die beliebten Arten „Crystal Red“ und „White Pearl“ oder „Red Fire“ und „Tiger Garnele“ bilden zum Beispiel ideale Wohngemeinschaften im Aquarium.

Bei der Vergesellschaftung mit Fischen bieten sich alle kleineren, nicht räuberischen Fische wie zum Beispiel Platy und Guppy an. „Allerdings können selbst Neon-Fische für die Babygarnelen zur Bedrohung werden“, erklärt Logemann. Man sollte daher immer eine kleine Moosecke einrichten, in der sich kleine Garnelen verstecken können und gleichzeitig genug Nahrung finden, die sich im Moos verhängt. „Je mehr Moos oder dichte Bepflanzung das Aquarium bietet, desto mehr Garnelen erreichen das Erwachsenenalter“, so Logemann.

Zu große und hektische Fische, wie zum Beispiel Barsche und Diskusfische, die den Garnelen nachstellen, eignen sich dagegen nicht für eine Vergesellschaftung.

Kommen Garnelen in ein bereits bestehendes Gesellschaftsaquarium, müssen gerade in der Anfangszeit etliche Versteckmöglichkeiten vorhanden sein. Denn manchmal brauchen die Tiere etwas Zeit, bis sie sich an die Mitbewohner gewöhnen. Weitere Informationen zu Garnelen und ihrer Vergesellschaftung mit anderen Aquarienbewohnern erhalten Interessierte bei ihrem Zoofachhändler oder in der immer zahlreicher werdenden Literatur, zum Beispiel in der „Garnelenfibel: Süßwassergarnelen für Anfänger und Fortgeschrittene“ (Carsten Logemann, Frank Logemann; Dähne Verlag)

Quelle: Pressedienst Industrieverband Heimtierbedarf (www.ivh-online.de)

Schneckeninfo

Mittwoch, den 3. Februar 2010

Gerade im zooplus-Blog entdeckt: Einen Artikel über Wasserschnecken im Aquarium. Interessant und absolut lesenswert! :) Zum Artikel geht es hier: Wasserschnecken im zooplus-Blog.

Das richtige Fischfutter: Was für wen?

Montag, den 1. Februar 2010

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, welches das richtige Fischfutter für Ihre Fische ist? Gerade bei Aquarien mit verschiedenen Spezies ist die Antwort nicht immer einfach.

Das richtige Fischfutter muss nicht zuletzt auf die im Aquarium lebenden Fische angepasst sein. Wer also beispielsweise Barsche, Garnele und Welse hält, müsst also in einem entsprechenden Anteil verschiedene Futtersorten füttern: Eine für die Farbenfröhlichkeit der Zierfische, Futtertablette für die Welse und Spezialfutter für Garnelen.

Zum Glück gibt es mittlerweile entsprechende Futtermischungen zum Beispiel in Flockenform, die sich für (fast) jede Zierfischart eignen und so ohne Probleme auch von Besitzern mehrerer Fischarten gefüttert werden können!

Manchmal hilft aber alles nichts und die richtige Mischung muss sorgfältig zusammengemischt werden. So macht Füttern noch viel mehr Spaß… ;)

Kranker Fisch: Weißer Belag auf Augen, ausgefranste Flossen

Freitag, den 29. Januar 2010

Das zooplus-Tierarztteam gibt Tierfreunden regelmäßig Rat bei Problemen. Seit langem wurde heute einmal wieder ein Fisch-Problem gelöst:

Die Frage

“Liebes Zooplus Team, bei meinen fünf Golfischen beobachte ich seit Sa vereinzelte Punkte auf den Kiemen und ein weißer Belag auf den seitl. Flossen. Am So setzte ich sie alle in mein neues noch größeres Aquarium um. Seit Mo scheint es sich verschlechtert zu haben, nun ist ein weißer Belag auf den Augen zu sehen, sieht aus wie Watte. Alle Flossenränder sehen jetzt leicht ausgefranst aus, in den weißen Flossen sind Blutgefäße erkennbar.Der restliche Körper hat keine Punkte, ansonsten sind sie auch fit, fressen, allerdings versuchen sie sich ab und zu zu scheuern. Die Antennenwelse sind nicht betroffen. Haben Sie einen Tipp was es sein könnte? Oder sollte ich zum Arzt wegen eines Abstrichs? Vielen Dank für Ihre Antwort!”

Die Antwort

“Sehr geehrte Kundin,

der Beschreinbung nach handelt es sich am ehesten um einen Befall mit Hautparasiten, evtl. mehreren verschiedenen.
Ein Abstrich ist auf jeden Fall empfehlenswert, allerdings macht man die Untersuchung besser in Ruhe zu Hause, das ist ja kein großer Aufwand (10 – 15 Minuten). Je nach Befund (!) kommen für die Therapie am ehesten in Frage:
- “sera costapur” oder “Protazol” bei einzelligen Parasiten,
- “sera Tremazol” bei Hautsaugwürmern,
- “sera baktopur” (bzw. baktopur direct, falls noch erhältlich) bei bakteriellen Ursachen,
- “sera omnipur” bei Mischinfektionen, d.h. wenn mehrere der genannten Ursachen zugleich auftreten
- “sera ectopur” kann in allen Fällen zur Unterstützung eingesetzt werden.

Unabhängig davon sollte eine umfassende, (also nicht “nur” pH und KH…) Wasseranalyse vorgenommen werden, häufig liegt hier die eigentliche Ursache. Die Analyse sollte neben den beiden schon genannten Werten auf jeden Fall auch Nitrit, Nitrat, Phosphat und Ammonium umfassen, möglichst auch den Leitwert. Auch die Aquariengröße ist ein wichtiger und oft unterschätzter Faktor. Für fünf Goldfische à 10 cm (und die Fische sind damit bei weitem noch nicht ausgewachsen) sollten ca. 300 Liter kalkuliert werden.”

Hier geht es zum Online-Tierarzt bei zooplus und zum Archiv der beantworteten Fragen rund um Krankheiten bei Fischen.

Garnelen: Exotisches für das Aquarium

Donnerstag, den 28. Januar 2010

Garnelen werden in der Aquaristik immer beliebter und bereichern schon so manches Aquarium. Das ist kein Wunder, denn bei der Vielfalt an Gattungen, Farben und Größen findet jeder das Richtige für sich und sein Aquarium!

Die kleinen Wirbelosen ernähren sich vorwiegend von Algen, sie sind so eine perfekte Hilfe bei der Reinigung des Aquariums. Dabei sind sie aber mehr als nur kleine Putzleute, sie haben ganz im Gegenteil ein aufregendes Sozialleben und lassen sich perfekt beobachten – wer will, kann sich sogar ein eigenes Garnelenaquarium einrichten!

Als Familientiere sind Garnelen sehr sozial und benötigen auf jeden Fall Artgenossen in ihrer Nähe. Bei artgerechter Haltung sollten mindestens acht bis zehn Tiere pro Aquarium gehalten werden. Garnelen lassen sich aber auch sehr gut mit Welsen und anderen friedlichen kleinen Fischarten vergesellschaften. Bei hektischen, großen Fischen ziehen sich die kleinen Tiere allerdings gerne zurück und verstecken sich unter Wurzeln oder zwischen Pflanzen.

Das ideale Garnelenaquarium muss nicht groß sein, dafür aber nicht zu warm: Die Aquarientemperatur sollte 18 bis 24 Grad nicht übersteigen, damit sich die Garnelen wohl fühlen und man lange Freude an ihnen hat.

Blauer Florida Krebs - Procambarus alleni

Blauer Florida Krebs - Procambarus alleni

Oranger Flusskrebs - Procambarus clarkii orange

Oranger Flusskrebs - Procambarus clarkii orange

Die Wasserschnecke

Freitag, den 1. Januar 2010

Wasserschnecken sind nicht nur wunderschöne Farbflecken im Aquarium, sie sind nebenbei durchaus praktisch – so halten sie das Wasser frei von Algen und weiteren Schwebstoffen und sind so ideale Aquarienbewohner, die anspruchslos sind und mit fast allen Bedingungen zurecht kommen.

Variable Geweihschnecke - Clithon sowerbyana

Variable Geweihschnecke - Clithon sowerbyana

Besonders im Kommen sind Arten wie die Zebranapfschnecke und die Turmdeckelschnecke, die das Aquarium durch ihre außergewöhnlichen Nahrungsvorlieben sauberhalten: Beide Arten fressen keinerlei Aquariumspflanzen, sondern ernähren sich von Futterresten und Algen. Die Zebranapfschnecke zum Beispiel ist eine ideale Lösung bei Algenproblemen, da sie sich fast ausschließlich von Algen ernährt. Die Turmdeckelschnecke dagegen gräbt sich gerne in den Sandboden ein und ernährt sich von Futterresten am Boden.

Kurz und gut: Schnecken sind sehr anspruchslose Tiere, die in (fast) jedem Aquarium gut zurecht kommen und zudem noch bei der Reinigung von Wasser und Substrat helfen. Schneckenanfänger sollten aber auf keinen Fall zu weiches Wasser verwenden, da Schnecken für Aufbau und Wachstum ihres Hauses Calcium benötigen – sie kommen mit mittlerem oder hartem Wasser besser zurecht.